Ein freundliches "Hallo"
Wenn du auf dieser Seite gelandet bist, dann bist du Interessiert, Neugierig und auf jeden Fall richtig!
Ich werde euch in diesem Blog einfach alles erzählen was die Vorbereitung der deutschen Fechter auf Olympia angeht bzw. wer denn nun dabei ist und wer nicht. Natürlich werde ich auch das Fechten einmal im allgemeinen erläutern. Sollten Fragen sein, nur her damit!
So und nun wünsche ich allen viel Spaß beim lesen, kommentieren und surfen.
Montag, 28. Januar 2008
Kurze News
Ich will heute Abend gar nicht viel schreiben. Nur soviel, Bundestrainer Manfred Kasper konnte mit seinen Mädels in Prag beim Weltcup nicht ganz zufrieden sein. Claudia Bokel und Imke Duplitzer machen es spannend um die Olympiaqualifikation und schieden beide 32er K.O. aus. Die Haushohe Favoritin auf Olympia, Britta Heideman, war in Prag nicht am Start.
Mal abwarten wie die Damen ihre nächsten Wettkämpfe bestreiten.
Wie schon erwähnt konnten die Herrenflorett Fechter von sich reden machen, Bundestrainer Uli Schreck zeigte sich mit den Ergebnissen beim Bestbesetzten Turnier zufrieden.
Auch die Herrendegen Fechter meldeten sich nach einer längeren Abwesenheit eindrucksvoll zurück. Mit der Mannschaft belegten sie in Kuwait-City den zweiten Platz, nur die Ungaren konnten die deutschen Jungs bezwingen. Mit diesem zweiten Paltz der Mannschaft halten sich die Degenherren weiterhin auf Olympaikurs.
So das waren die Ereignisse des Wochenendese, mal gespannt was die Woche noch bringt. Laßt euch überraschen!
Das ist ein Degengefecht
Zum vergangenen Wochenende in Budapest konnte er nichts anders sagen als "super zufrieden, es war alles da. Die Olympiasasion konnte nicht besser Starten. Mit einem Podiumsplatz, Finalplatz und dann der Sieg mit der Mannschaft. Wir hatten uns dazu entschlossen eine junge Mannschafts ins kalte Wasser zu werfen und wir haben gewonnen!" Den Weltcup in Prag am Wochenende sieht er dagegen eher gelassen. " Es wird weltweit alles da sein, aber unser Hauptaugenmerk sollte auf den Grand Prixs liegen die doppelte Punkte geben. Weltcups wie Prag sollten als Ausgleich gefochten werden." Ich bin jetzt mal gespannt wie Prag geendet hat, doch das erfahre ich dann morgen und werde es euch sofort berichten.
Zum Wochenende lässt sich außerdem noch sagen, dass die Herrenflorett Fechter mal wieder ihre Weltklasse unter Beweis gestellt haben. Beim schwersten Grand Prix der Saison, in Paris, haben sich die Olympiakandidaten Benjamin Kleibrink und Peter Joppich Platz 5 und 6 erfochten. Mit der Mannschaft legten sie dann einen vierten Platz hinterher! Herzlichen Glückwunsch!
Als kleines Extra gibts nun einen Clip zum Degenfechten. Aufgenommen beim A-Jugend Turnier in Bonn:
So das soll es für jetzt gewesen sein. Morgen folgt mehr! Versprochen!
Freitag, 25. Januar 2008
aktuelle Weltranglisten
hier ein kurzer Nachschub zu heute Abend. Unter "mehr zum Thema Fechten" findet ihr einen Link zu den aktuellen Weltranglisten (http://www.fie.ch/). Dort könnt ihr mit verfolgen wie sich unsere deutschen Fechter International schlagen und wie es mit der Olympiaqualifikation ausschaut!Also weiter Daumen drücken!!!
Gute Nacht!
Donnerstag, 24. Januar 2008
Der Säbel

Montag, 21. Januar 2008
Beinarbeit- ohne sie geht's nicht
Einen schönen guten Abend allen Lesern des Blogs!
Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Start in die Woche.
In der Welt des Fechtens ging es am vergangenen Wochenende heiß her, Damendegen gastierte in Budapest, Herrenflorett in Tauberbischofsheim und nicht zu vergessen Damensäbel in Bonn. Wie gestern schon erwähnt konnte sich Benjamin Kleibrink den Titel des Deutschenmeisters sichern. Degen-As Imke Duplitzer kehrte noch immer an ihrem Bänderriss laborierend und mit Trainingsrückstand, mit einem hervorragendem dritten Platz aus Budapest zurück. Getoppt wurde dieser Erfolg von dem Gewinn des Mannschaftsweltcups am Sonntag. Morgen werde ich euch dann Stimmen der erfolgreichen Akteure bringen.
Jetzt möchte ich euch noch einige Grundlagen für das Fechten mitgeben. Die Beinarbeit. Ohne die kann ein Fechter nämlich nicht Leben. Die Beinarbeit ist dafür, dass der Abstand zum Gegner stimmt, ein Angriff explosiv erfolgen kann und für ähnlich wichtige Dinge. Anfangen werden wir mit der Grundstellung, dann der Schritt vorwärts, Schritt rückwärts und Ausfall:
Grundstellung:
Schritt vorwärts:
Schritt zurück:
Ausfall:
So jetzt habt ihr einen Einblick in die Beinarbeit bekommen. Ich hoffe ihr könnt die Welt des Fechtens schon etwas besser verstehen!Gute Nacht.
Sonntag, 20. Januar 2008
News aus der Fechtwelt
Nachdem ich gestern einen Ruhetag eingelegt habe;-), geht es heute mit Neuigkeiten weiter.
Die Herren der Florettschöpfung traffen sich am Wochenende im schönen Taubertal um den Deutschenmeister zu küren. Hier hatt Benjamin Kleibrink vom OFC Bonn mal wieder sein können bewiesen und besiegte im Finale seinen Trainingskollegen Andrè Wessels mit 15:12. Andrè gewann in einem spannenden und knappen Viertelfinal Gefecht Weltmeister Peter Joppich mit 15:14. Seine Heimstärke nutzte der FC TBB im Mannschaftswettbewerb. Dort gewannen die Tauberaner mit 45:36 gegen den FSC Jena e.V. durch.
Wo ich grade bei Peter Joppich bin, er hat am heutigen Abend die Chance zur Wahl des Sportlers von Rheinland Pfalz, wer diese Ereigniss mit verfolgen möchte, hat dazu die Gelegenheit ab 21.45h im SWR-RP. "Peter, wir drücken die Daumen".
Im Damendegen ging es in Budapest rund. Die besten Fechterinnen der Welt traffen sich dort um am Freitag und Samstag im Einzel den Sieger zu küren. Am heutigen Sonntag wurde dann die beste Mannschaft erfochten. Bei den deutschen Mädels gewährte Bundestrainer Manfred Kasper der jüngern Generation Vortritt. Hintergrund: bei Olympia wird im Damendegen nur die Einzeldisziplin beschickt und mit der Mannschaft konzentriet man sich auf die Mannschaft-WM Ende April. Dort sollen dann nämlich ebenfalls die Jüngeren Fechten die im Einzel nicht die Chance auf einen Start bei den Spielen haben.
Doch zu dem Thema gibt es morgen mehr und dann gibt es auch die Ergebnisse...
Einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche!
Freitag, 18. Januar 2008
Das ist ein Florett
Donnerstag, 17. Januar 2008
Weiter gehts in der Welt des Fechtens
Bevor ich euch mit Regeln und anderem Fachsimpeln die Augen benebel, stelle ich heute einmal eine Waffe genauer vor. Dann könnt ihr euch etwas besser vorstellen wie modernes Sportfechten aussieht.
Los gehts!
Der Degen ist wohl die älteste Fechtwaffe, schon die Musketiere um D'Artagnan kämpften mit dieser Waffe um ihr Leben.
Das schöne beim Degenfechten ist, dass der gesamte Körper Trefffläche ist, so gestaltet es sich eigentlich ganz einfach den Treffer zu setzten...na ja zumindestens meistens...Doch auch das Degenfechten hat so seine Tücken...es gibt sogenannte Doppeltreffer. Soll heißen, wenn beide Fechter innerhalb von einer zehntel Sekunde treffen, dann leuchten beide Lämpchen und beide bekommen auch einen Punkt. Das ist natürlich ganz doof wenn es z.B. 3:4 steht und das Gefecht bei 5 Treffern aufhört.
Keine Angst, was es mit den Treffern und Co auf sich hat erkläre ich später. Jetzt ersteinmal weiter mit dem Degen.
Insgesamt misst er 110cm, von der Spitze bis zum Griff. Die Spitze ist abgerundet und lässt sich eindrücken. Um einen Treffer zu machen, muss ich mit mindestens 750g zustoße. Ach ja, der Degen ist eine reine Stoßwaffe.
So sieht man aus wenn man Degenfechten möchte: Meine Jacke, meine Maske, meine Waffe!
Das waren jetzt eine Menge Infos, aber es ist auch fasst geschafft. Noch eine kurze Sache: Am kommenden Wochenende sind die Mädels der Damendegennationalmannschaft in Budapest (HUN) und bestreiten dort einen Grand Prix. Wie mir Marijan Markovic verraten hat, ist es das härteste und bestbesetzte Auslandsturnier. Jetzt heitßt es Daumen drücken das unsere Mädels am Freitag und Samstag im Einzel etwas reißen und dann am Sonntag mit der Mannschaft nocheinmal. VIEL ERFOLG!!!
Die Vorschau für die nächsten Tag: Was sind Florett und Säbel? Wen gibt es in der Welt des Fechtens?
Viel Spaß beim lesen und bis morgen!
Mittwoch, 16. Januar 2008
Was ist Fechten?
Beim heutigen Sportfechten geht es darum, dass man eine gewisse Anzahl von Treffen macht und sowenig wie möglich bekommt. Mit Hilfe von elektronischen Anzeigen wird dann gemessen wer den Treffer macht. Dazu gibt es ein grünes und ein rotes Lämpchen.
Wie daran zu erkennen ist, gibt es keine Toten beim fechten. Doch bevor man überhaupt eine Waffe in die Hand nimmt und anfängt zu fechten, muss ersteinmal die richtige Waffe gewählt werden, es müssen Grundlagen in der Beinarbeit geschaffen werden und ich brauche dir richtige Schutzkleidung...doch dazu gibt es morgen mehr. Für den Anfang sind diese Infos ersteinmal genug...
Viel Spaß beim lesen

